Klangrazzia

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Das Kabarett-Comedy-Konzert mit Chin und Hans-Werner Meyer, die prominenten Brüder im Doppelpack, und der A-Cappella-Gruppe "Meier und die Geier".
Was passiert eigentlich, wenn ein Kabarettist als fanatischer Steuerfahnder auf die A-Cappella-Gesangstruppe seines schauspielernden Bruders trifft?
Siegmund von Treiber, Steuerfahnder und verbales Sperrfeuer des Finanzamtes, trifft auf ein Streichquartett namens "Meier und die Geier". Diese Herren sind steuerlich durch ausgeprägte Säumigkeit aufgefallen, gewissermaßen eine "VerHoenessung" des Staates, was dazu führt, dass ihre Instrumente von Treiber und seiner Hilfskraft kurzerhand beschlagnahmt werden. Derart ihres wahren Mediums beraubt, müssen die "Geier"auf A-Cappella-Gesang umsteigen. Zeitgleich versuchen sie, ihre finanzielle Situation zu klären. Das wird erschwert durch das ständige Auftauchen des Steuerfahnders, der es sich nicht nehmen lässt, auch mal gegen den Wind zu singen oder richtig kabarettistisch vom Leder zu ziehen. Außerdem gibt es einen Verräter unter den Geiern … Doch am Ende werden die niederen Motive des Fahnders enthüllt und er bekommt seine gerechte Strafe: Mitsingen! Oder wie es im Beamtendeutsch heißt: Mit den Wölfen heulen!
Mit den Brüdern Chin Meyer und Hans-Werner Meyer und der A-Cappella-Gruppe "Meier und die Geier" (bestehend aus: Valentin Gregor, Dr. Christian Taube, Volker Dittmann), am Piano Claus-Dieter Bandorf.

Hans-Werner Meyer
Der gebürtige Hamburger beginnt seine Schauspielkarriere am Residenztheater in München und wechselt später an die Berliner Schaubühne. Sein Filmdebüt gibt Hans-Werner Meyer 1994 als Englischlehrer Jochen in Joseph Vilsmaiers CHARLIE & LOUISE – DAS DOPPELTE LOTTCHEN. Seitdem spielt er in über 120 Film- und Fernsehproduktionen, darunter die Hauptrollen in Thomas Bergers Fernsehpreis-prämiertem Zweiteiler WIR SIND DAS VOLK, die Titelrolle des Marathonläufers Dieter Baumann der ARD-Produktion ICH WILL LAUFEN – DER FALL DIETER BAUMANN von Diethard Klante, oder der Polizeipsychologe Dominik Born in der preisgekrönten Serie DIE CLEVEREN. Für Joseph Vilsmaiers MARLENE spielt er 2009 den Regisseur Josef von Sternberg, für Bertrand Tavernier in LAISSEZ-PASSER den Herren von Schertell und in Franziska Buchs Kinofilm ADIEU PARIS die Hauptrolle des Frank Berndssen.Mit seinem ersten Hörbuch SPIDER gewinnt er 2007 den Hörbuchpreis Ohrkanus. Es folgen DAS SYSTEM und DER KALENDERBLATTMÖRDER. 2009 erschien im Südwest Verlag sein Buch DURCHS WILDE KINDISTAN über Abenteuer und Abgründe der väterlichen Elternzeit. Mit der vierköpfigen A-Capella-Gruppe MEIER & DIE GEIER tritt er regelmäßig auf. Als Vorstandsmitglied des 2006 gegründeten Bundesverbandes der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) setzt sich der Schauspieler für die Interessen seiner Kollegen ein. Einem breiteren Publikum ist er durch die ZDF Krimiserie LETZTE SPUR BERLIN bekannt.

© Carolin Heinrich

Chin Meyer
Nach dem Abitur pendelte Chin Meyer viele Jahre zwischen Deutschland und Indien und jobbte in unterschiedlichen Berufssparten, unter anderem als DJ, Masseur, Butler, Heilpraktiker, Taxifahrer, Koch, sowie als lebendige Jukebox in der Fußgängerzone Londons und später durch ganz Europa (Straßentheater „Human Juke Box“).
Ein Schauspielstudium absolvierte er am Lee Strasberg Institute in London und arbeitete währenddessen und anschließend als Musical-Sänger (u.a. „Cats“), schlug er ab 1997 eine Karriere als Kabarettist und Improvisations-Schauspieler ein. Im Jahr 2000 entwickelte er die Figur des Steuerfahnders „Siegmund von Treiber“ mit der ihm im Theater-Restaurant „Pomp, Duck and Circumstance“ der Durchbruch gelang. Neben seinen Solokabarettprogrammen war Meyer mit eigenen TV-Shows im Fernsehen präsent. Er moderierte u.a. die von ihm, Arnulf Rating und Rudi Bergmann entwickelte satirische Nachrichtensendung „Ultimo“ (n-tv) und „Spaß aus Studio Eins – die Chin-Meyer-Show“ (MDR). Chin Meyer schreibt seit 2003 regelmäßig in der Mittwochs- und Samstagsausgabe eine Kolumne für den Berliner Kurier. 2011 landete er in der Talk-Show von „Markus Lanz“ einen millionenfach geklickten YouTube Hit, die „Fuselanleihen“. Von 2014 bis 2015 betrieb er außerdem einen eigenen YouTube Kanal „Happy Geld“, auf dem er sich Finanz- und weiteren Lebensfragen widmete. Aktuell ist Chin Meyer in unterschiedlichen TV-Kabarett-Formaten (u.a. „Die Anstalt“, „Schlachthof“), sowie im eigenen Bühnenprogramm zu sehen.